FAQ – Häufig gestellte Fragen

EXOSHELL bringt neue Möglichkeiten für Gebäude, Standorte und ganze Quartiere. Damit Sie schnell die Informationen finden, die für Ihr Projekt relevant sind, haben wir die häufigsten Fragen übersichtlich zusammengestellt.

Allgemeine Fragen

EXOSHELL arbeitet als externe, selbsttragende Trägerstruktur, die neue Flächen, Energieerzeugung und Fassaden- sowie Dachbegrünung ermöglicht – unabhängig vom Bestand und ohne tiefgreifende Eingriffe in die Architektur.

Mehr zum System erfahren

Grundsätzlich ist EXOSHELL für Bestandsgebäude und Neubauten gleichermaßen konzipiert. Die Installation hängt von der Statik, den Abstandsflächen, der Gebäudehöhe und der örtlichen Situation ab. Eine individuelle Prüfung zeigt, ob eine Anbringung sinnvoll und zulässig ist.

Hier gelten besondere Vorgaben. Ob eine Installation möglich ist, hängt von den Denkmalschutzbestimmungen vor Ort ab und wird individuell geprüft.

EXOSHELL ist eine entkoppelte Trägerstruktur. Das bedeutet, die Lasten werden eigenständig abgetragen, ohne die Bestandsfassade zu belasten oder zu durchdringen. Das Gebäude selbst bleibt weitgehend unangetastet.

EXOSHELL besteht aus drei Modulen: Green, Energy und Space. Diese werden je nach Projekt unterschiedlich gewichtet, treten aber weitestgehend bei jedem Projekt gemeinsam auf. Ausgenommen davon sind die PlantCubes.

Die Begrünung wird je nach Standort und Ausrichtung von erfahrenen Teams zusammengestellt und arbeitet mit automatisierter Bewässerung, abgestimmtem Substrat, Schnittrobotern und optionaler Sensorik. Das erleichtert den Betrieb und reduziert den Pflegeaufwand.

Photovoltaikmodule können an geeigneten Fassadenflächen und auf dem Retentionsdach installiert werden. Ergänzend können Speichereinheiten und Energiemanagementsysteme eingesetzt werden, um die Nutzung der erzeugten Energie zusätzlich zu optimieren.

Je nach Anwendungsfall können Temperaturspitzen reduziert, Biodiversität gesteigert, Schall gemindert, zusätzliche Außenräume geschaffen und erneuerbare Energien erzeugt werden. Das steigert sowohl den Komfort als auch die Effizienz.

Die Dauer hängt von der Gebäudetypologie und vom Umfang der Module ab. Nach Abschluss der Planungs- und Genehmigungsphase erfolgt die Installation in klar strukturierten Schritten.

Je nach Projekt kommen brandschutzkonforme Materialien, Brandabschnitte und Löschkonzepte zum Einsatz. Bei Bedarf können Sprinkleranlagen oder trockene Steigleitungen integriert werden.

Beschattung, Temperaturpuffer, Schallschutz und zusätzliche Außenflächen steigern Komfort und Wohlbefinden – sowohl im Wohn- als auch im Gewerbebereich.

Ja, die Systemlösung sowie bestimmte technische Elemente sind patentiert.

Für Investor:innen und Partner:innen

EXOSHELL eröffnet je nach Projekttyp verschiedene Ertragsmodelle. Dazu gehören die Vermietung zusätzlicher Flächen, Erlöse aus Mieterstrommodellen, Energie‑Contracting oder Ladeumsätze im Bereich E‑Mobilität. Jedes Projekt wird individuell bewertet, um das wirtschaftlich sinnvollste Modell abzuleiten.

Durch zusätzliche Nutzflächen, Energieerzeugung und ökologische Verbesserungen kann der Wert eines Gebäudes langfristig gesteigert werden. Darüber hinaus verbessert EXOSHELL die ESG‑Performance eines Objekts – ein zunehmend relevanter Faktor für institutionelle Investor:innen.

Der Einsatz lohnt sich sowohl bei mittelgroßen als auch größeren Gewerbe- und Wohnimmobilien. Entscheidend ist weniger die Fläche als die vorhandene Gebäudestruktur, der Standort und das Nutzungspotenzial.

Je nach Region können Förderprogramme zu Nachhaltigkeit, Energieeffizienz oder Klimaanpassung relevant sein. Zusätzlich sind Contracting‑Modelle oder Partnerschaften mit verschiedenen Anbietern möglich.

Die Fassade unterstützt ökologische Zielsetzungen wie Energieeffizienz, Klimaanpassung, Biodiversität und Ressourcenschonung. Das kann sich positiv auf ESG‑Ratings und die Einstufung nach EU‑Taxonomie auswirken.

Ja. Das modulare System eignet sich zur Replikation an mehreren Standorten, sofern die baulichen Voraussetzungen gegeben sind. Für Portfoliobetreibende kann dadurch ein einheitlicher Transformationsansatz entstehen.

Durch Sensorik und Monitoring lassen sich Energieproduktion, Bewässerung, Klimawerte oder Betriebsparameter nachvollziehen. So sind Betriebssicherheit und Transparenz gewährleistet.

Je nach Projekt sind verschiedene Expertisen eingebunden – von Technikpartner:innen über Architekturbüros bis zu Energieversorgern. Das ermöglicht eine zuverlässige Umsetzung und ein funktionierendes Gesamtkonzept.